Montmartre jenseits der Postkarte

Montmartre ist längst kein Geheimtipp mehr. Das kleine Dorf auf dem Hügel von Paris ist eines der meist fotografierten Viertel der Stadt geworden. Und manchmal habe ich das Gefühl, dass man vor lauter bekannten Bildern leicht vergisst, worum es hier eigentlich geht.

Social Media hat Montmartre sichtbar gemacht, aber auch stark fokussiert: auf Hotspots, auf Perspektiven, die sich gut teilen lassen. Dabei liegt der eigentliche Reiz für mich oft in den ruhigeren Momenten dazwischen.

Genau diese Seiten versuche ich auch auf meinen Touren zu zeigen – nicht nur die bekannten Ansichten, sondern die leisen Räume des Viertels.

Einer dieser Orte ist der Garten hinter dem Musée de Montmartre. Sobald man hindurchgeht, wird es still. Grün, Licht, alte Mauern – und plötzlich fühlt sich Montmartre wieder ganz anders an.

Im hinteren Teil dieses Gartens liegt das Café Renoir. Kein Ort, der Aufmerksamkeit sucht, sondern einer, der sie beruhigt.

Ich komme gern hierher, nach einer Tour oder einfach zwischendurch. Ein Glas Wein oder etwas Frisches zu trinken, manchmal ein einfaches Sandwich – und dann einfach sitzen. In einem Buch blättern, die Sonne im Gesicht, oder den Bäumen zusehen, wie sie sich im Wind bewegen.

Es sind genau diese leisen Momente, die diesen Ort für mich ausmachen. Für einen Moment wird es ruhig, und mein Herz kommt zur Ruhe.
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Wenn du Montmartre einmal etwas anders erleben möchtest, zeige ich dir auf meinen Touren genau diese stillen Orte.