GetYourGuide, wtf?!

Ihr bucht eine Stadtführung und GetYourGuide kassiert dafür!

Paris Through My Eyes ist meine eigene Agentur, meine Idee und meine Kreation.
Ich habe sie gegründet, weil ich Paris liebe und diese Stadt auf meine ganz persönliche Art zeigen möchte.
Ich möchte Geschichten, Erlebnisse und besondere Momente mit meinen Gästen teilen.

33,1 Prozent statt 30 Prozent

Die wenigsten Gäste wissen vermutlich, was hinter der sogenannten Digital Services Tax (DST) steckt.
Diese Steuer wurde ursprünglich eingeführt, um große digitale Unternehmen stärker an der Finanzierung der Länder zu beteiligen, in denen sie ihre Umsätze erzielen. Frankreich führte sie 2019 ein. Sie sollte vor allem sehr große digitale Unternehmen treffen. Inzwischen betrifft diese Steuer beziehungsweise ihre Auswirkungen aber auch Plattformunternehmen wie GetYourGuide.
Und GetYourGuide gibt die daraus entstehenden Kosten ab Oktober 2026 an uns Anbieter weiter.
Für mich bedeutet das laut der Mitteilung von GetYourGuide: Statt bisher 30 Prozent werden künftig 33,1 Prozent Provision einbehalten.
Ich bin keine internationale Technologieplattform. Ich bin eine kleine Agentur, die Stadtführungen in Paris organisiert.
Und gleichzeitig werde ich von dieser Plattform immer stärker zur Kasse gebeten – und immer stärker bewertet.

Bin ich hier, um ein Erlebnis zu schaffen – oder um mich ständig prüfen zu lassen?

Früher wurden wir vor allem nach Reiseleitung und Preis-Leistungs-Verhältnis bewertet. Jetzt kommen Kategorien wie Sprachkenntnisse, Genauigkeit, Tempo und Intensität hinzu.
Und da frage ich mich: GetYourGuide, was soll das eigentlich?

Meine Gäste buchen eine zweistündige Stadtführung.
Ich erzähle ihnen Geschichten, zeige ihnen Paris, beantworte Fragen und versuche, ihnen eine schöne Zeit zu bereiten.
Am Ende sagen sie vielleicht: „Es war wunderbar!“
Und danach werden sie aufgefordert, die gesamte Erfahrung auseinanderzunehmen.
War meine Sprache perfekt? War ich schnell genug? War ich zu langsam? War jede Information exakt? War die Intensität richtig?

Und dann wird es richtig absurd

Was ich inzwischen schon mehrfach beobachtet habe, finde ich besonders unfair:
Kritik, die eigentlich GetYourGuide oder den Buchungsprozess betrifft, landet am Ende auf meinem Profil als Anbieterin.
Ein Gast ist beispielsweise mit dem Preis, der Kommunikation oder der Plattform selbst unzufrieden – und diese Unzufriedenheit fließt anschließend in meine Bewertung ein.
Aber ich bin nicht GetYourGuide.
Ich bestimme nicht die Preise der Plattform, nicht deren Provisionen, nicht deren Buchungsprozess und nicht deren Geschäftsbedingungen. Warum werde ich dann dafür bewertet?

Wo ist eigentlich das Bewertungssystem für GetYourGuide? Kann ich die Plattform auch einmal mit Sternen bewerten?
Transparenz: null Sterne.
Umgang mit Anbietern: null Sterne.
Bewertungssystem: null Sterne.
Natürlich gibt es diese Möglichkeit nicht.

Ich bin nicht gegen Kritik

Wenn ich einen Fehler mache, möchte ich es wissen. Aber eine zweistündige Stadtführung ist keine Prüfung.
Sie ist eine Begegnung zwischen Menschen. Wir sind Menschen und keine Maschinen.
Ich möchte meinen Gästen Paris zeigen, Geschichten erzählen und ihnen schöne Erinnerungen schenken.
Dafür brauche ich keine fünf verschiedenen Prüfungskategorien.
Was ich mir von GetYourGuide wünsche, ist eigentlich ganz einfach:
Fairness. Transparenz und Respekt für die Menschen, die hinter den Touren stehen.
Denn hinter jeder Buchung steht kein Algorithmus.
Da steht ein Mensch.
Ich bin Stadtführerin . Kein Prüfobjekt.
Wenn ihr Paris mit mir entdecken möchtet, bucht eure Tour direkt über meine Webseite – ohne Umweg über GetYourGuide.

Nadine Donat

Ich bin Nadine und zeige dir Paris durch meine Augen.

Entdecke die Stadt ganz persönlich mit mir – bei privaten Stadtführungen, Kleingruppentouren und besonderen Paris-Erlebnissen auf Deutsch und Englisch.

Paris Through My Eyes

https://paristhroughmyeyes.com
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